Intro

    ... Rauminstallationen wie „Going Forth By Day“ (2002) und „Transfigurations“ (2007) von Bill Viola oder das Giotto-Experiment (aus der “Heaven Opens-Triologie”, 2004/09) von Detlef Günther lösen sich ganz bewusst von dem Kunsterwartungsschema internationaler Ausstellungskunst und ermöglichen einen gesellschaftlich nachhaltigen Diskurs über technisch-künstlerische Dimensionen. Bezogen auf die zwischen Technik und geistiger Kontexten sich bewegenden Arbeiten von Detlef Günther, erkenne ich einen allgemeinen Grundzug: Das wäre die Wiederaneignung des „Wir“ durch das „künstlerische Individuum“.

Arthur Engelbert, 2009
(Auszug aus dem Katalog: Detlef Günther-HEAVEN OPENS)

 

      Günthers Themen, die um die menschliche Wahrnehmung und das menschliche Gedächtnis - Memoria - kreisen, ... werden von ihm multiperspektivisch durch alle Stimmen und Bildmedien geführt. Seit Anfang der Neunziger Jahre entstehen Gemälde, Zeichnungen, Objekte, Installationen, Fotografien, Videoarbeiten und Multimedia_Environments, die der Künstler häufig in Gruppen und Zyklen zusammenfasst. ... Immer geht es ihm dabei um die Auslotung der Wahrnehmungsmöglich-keiten, um die Mehrdeutigkeit der Wirklichkeit, um die Kontext-gebundenheit von Bedeutung.      

 Angelika  Sommer, 2006

 



 

Vol. blau in blau
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news:

Fachhochschule Düsseldorf/FB2:
Blockseminar innerhalb der Veranstaltung von Prof. Celia Caturelli:
„Bild ohne Bild: Über die Verflüssigung der Bilder“.

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Katalog: Detlef Günther HEAVEN OPENS

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