Transzendenz. Geschichte. Humanität.

„Wandering and wandering / What place to rest the search? / The mighty arms of Atlas / Hold the heavens from the earth.“
(James Patrick Page & Robert Anthony Plant)

I. Vielsprachigkeit und deren Entwicklung
Detlef Günther ist ein Künstler, der sich einer Vielzahl medialer Codes bedient und sich in ihnen auszudrücken vermag: in dem von Gemälden und Zeichnungen, von Collagen, Objekten und Installationen, Fotografien, Videoarbeiten und Multimedia- Environments. Wollte man diese Vielsprachigkeit seines Werkes, diese Heteroglossie – um es mit einer Wortschöpfung Bachtins auszudrücken – in einem Begriff fassen oder unter einem Titel zusammenfassen, müsste man sie als konzeptuell bezeichnen.

Als konzeptuell nicht primär im Sinne einer Konzeptkunst, die zunächst das Konzept, in Form eines Plans, entwirft, das dann handwerklich oder industriell von anderen Personen in einer so genannten Post-Studio-Production hergestellt werden kann (allenfalls Günthers Entwurf zu einer Installation mit dem Titel Sen Giotto – The Manifestation of Volumes ließe sich so verstehen), sondern im Sinne eines konzeptuell-begrifflichen Verständnisses der eigenen Kunsttätigkeit und der eigenen Kunstarbeiten.

Dabei geht es zum einen um das Konzept der Humanität und um die…


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